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Generationenbeziehungen in den &quote;Confessiones&quote; des Augustinus
Generationenbeziehungen in den &quote;Confessiones&quote; des Augustinus
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Generationenbeziehungen in den "e;Confessiones"e; des Augustinus

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In den Confessiones spiegelt sich die Umbruchphase der Spatantike wider, in der traditionelles Denken als nicht mehr hinreichend fur eine sinnstiftende Einordnung des Individuums in die Welt erkannt wird. Wahrend der Vater fur ein der paganen Tradition verpflichtetes Bildungs- und Familiendenken steht, wird die Mutter zum exemplum einer christlichen Ehefrau und Mutter. Romische Rollenideale werden aufgenommen, jedoch in einem christlichen Kontext verinnerlicht. Ferner rehabilitiert Augustinus die christliche Familie gegenuber einem radikalen Askeseideal. In Generationenbeziehungen ist der Mensch innerhalb der empirischen Welt eingebunden, jedoch benutzen auch Bibel und christliche Tradition Metaphern aus diesem Bildfeld, um das Verhaltnis des Menschen zu Mitmenschen, Gott oder Kirche auszudrucken. Hieran anknupfend vollzieht Augustinus eine Neubestimmung zwischenmenschlicher Beziehungen auf einer spirituellen Ebene. Wahrend die Forschung bisher den Blick meist auf die Figur der Monnica beschrankt hat, erweitert Jochen Schulthei den Untersuchungsgegenstand und erschlie t in eingehender Textanalyse die Confessiones aus philosophisch-theologischer sowie literatur- und geschichtswissenschaftlicher Perspektive.
Undertittel
Theologie und literarische Form in der Spatantike
ISBN
9783515119719
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
20.10.2017
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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