Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit soll sich damit beschaftigen, inwieweit John Locke die Institution der Sklaverei in seinem Werk zu rechtfertigen versucht und welche Widerspruche sich darin bezuglich des von ihm vorausgesetzten Naturrechts, der Gleichheit und der zu dieser Zeit praktizierten Sklavenhaltergesellschaft auf dem amerikanischen Kontinent ergeben. Nicht zuletzt spielt in dieser Kontradiktion auch John Lockes personliche Verstrickung in die Okonomie des Sklavenhandels eine Rolle. Ein Fazit wird die Ergebnisse der Analyse der Rechtfertigungen und Widerspruchlichkeiten zusammenfassen. Ein in der Literatur eher unbeachtetes Kapitel in Lockes Zwei Abhandlungen uber die Regierung ist das Kapitel der Sklaverei. Es ist auch deswegen unbeachtet, weil es in seinem Zusammenhang zum Gesamtwerk Widerspruchlichkeiten aufscheinen lasst, die nicht aus sich selbst heraus erklart werden konnen. Schon allein die Gegenuberstellung von Freiheit und Sklaverei scheint an sich schon ein Widerspruch zu sein.