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Freiheit in Grenzen?
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Freiheit in Grenzen?

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Die katholischen Neutestamentler, die im Laufe des 19. Jahrhunderts an der Theologischen Fakultat in Tubingen wirkten, sind zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Der aufkommenden historisch-kritischen Methode aufgeschlossen, leisteten sie zum Teil Beachtenswertes, etwa auf den Feldern der Bibelhermeneutik (consensus patrum), der Leben-Jesu-Forschung oder bei der Frage nach einer prophetischen Theologie mit aueramtlichem Verkundigungsauftrag. Auch von protestantischer Seite wurde das Schaffen der katholischen Neutestamentler anerkannt - umso mehr, je weniger es von romischen Vorgaben beeinflusst zu sein schien. Die geistigen Grenzen zeigten sich dort, wo man an antijudaistischen Stereotypen festhielt, die man etwa dem biblischen Pharisaerbild entnehmen wollte. Die aueren Grenzen ihres Forschens wurden den katholischen Tubingern durch den zunehmenden kirchlichen Antimodernismus aufgezeigt, der wissenschaftliche Redlichkeit und kirchliche Treue in Gegensatz zueinander brachte. Dass dieser Gegensatz konstruiert und keineswegs alternativlos war, zeigt der Blick auf die Neutestamentler der 'Katholischen Tubinger Schule'.
Undertittel
Forschung und Konflikte neutestamentlicher Exegeten der 'Katholischen Tubinger Schule' im 19. Jahrhundert
ISBN
9783515128995
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
24.2.2021
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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