Gå direkte til innholdet
Figurenanalyse und Familienbeziehungen in Thomas Bernhards "Ein Kind"
Spar

Figurenanalyse und Familienbeziehungen in Thomas Bernhards "Ein Kind"

pocket, 2010
Tysk
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: "Manchmal geht es mir durch den Kopf, die Geschichte meines Lebens nicht preiszugeben. Diese ffentliche Erkl rung aber verpflichtet mich, auf dem einmal beschrittenen Wege weiterzugehen, so Montaigne." "Ich studiere mich selbst mehr als alles andere, das ist meine Metaphysik, das ist meine Physik, ich selbst bin der K nig der Materie, die ich behandle, und ich schulde niemandem Rechenschaft, so Montaigne." Indem Thomas Bernhard ber seine eigene Kindheit schreibt, distanziert er sich gewisserma en von ihr und gleichzeitig von sich selbst. Er betrachtet die wahrscheinlich schwierigste Zeit seines Lebens von au en, wie ein Zuseher, so, als w re nicht er das Kind, dem diese Anh ufung von Ungerechtigkeiten, Lieblosigkeiten, Ablehnung und Inakzeptanz widerfahren w ren. Sein direkter, harter, aggressiver, unverbl mter Stil reflektiert sein gebrochenes Wesen durch die Kindheit. Dennoch darf bei der Lekt re Thomas Bernhards Hang zur bertreibung f r das Extreme nicht au er Acht gelassen werden. Was nun als biographisch gewertet werden kann, was inszeniert ist oder schockierende Effekte erzeugen soll, kann aus dem Werk nicht herausgelesen, sondern nur vermutet werden. In meiner Arbeit m chte ich herausfinden, wie die einzelnen Figuren des Romans zum Kind stehen und wie sich die Qualit t dieser Beziehungen auf die restlichen Beziehungen und auf das Leben des Kindes, auf all seine Einstellungen und Wertvorstellungen auswirkt.
ISBN
9783640502066
Språk
Tysk
Vekt
41 gram
Utgivelsesdato
5.1.2010
Antall sider
22