Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Didaktik - Gemeinschaftskunde / Sozialkunde, , Sprache: Deutsch, Abstract: Im folgenden Bericht werden zwei Exkursionen, welche im Rahmen der Regionalen Erkundungen des Studienganges Sachunterricht durchgefuhrt wurden, kritisch und wissenschaftsgestutzt reflektiert. Dabei wird untersucht, ob die Exkursion und der damit verbundene Lernort fur den Sachunterricht geeignet ist. Bereits im Lehrplan ist dargestellt, dass die Bildung im Fach Sachunterricht neben dem Unterricht in der Schule auch an auerschulischen Lernorten geschehen kann. Als auerschulischen Lernort wird hierbei prinzipiell alles verstanden, was schulgebunden als Lernen initiiert und an einem auerhalb des Schulgelandes befindenden Ort, stattfindet. Die Grundfrage, die man sich daher bei den Exkursionen stellen muss, ist, ob dieser Ort fur das schulgebundene Lernen geeignet ist und somit Bildung an diesem Ort, unter Voraussetzung eines vorbereiteten padagogisch-didaktischen Konzeptes, moglich ist. Diese Frage eindeutig zu beantworten, ist durch die vielen uneinheitlichen Definitionen von Bildung, schwer moglich. Daher orientiere ich mich im Folgenden an die Anspruche des Perspektivrahmens: Perspektivrahmen Sachunterricht, sowie den drei Elementen grundlegender Bildung nach Glockel. Die drei Elemente grundlegender Bildung sind demnach: aus der Lebenswelt der Kinder, fachliche Relevanz und uberdauernde Bedeutung. Zudem stelle ich den Lernzuwachs bzw. die Bildungsmoglichkeit dem Organisations-, Zeit- und Geldaufwand gegenuber