Gottfrieds ausgepr gtes Sprachbewusstsein ist von der Forschung immer wieder hervorgehoben worden. Der Dichter besch ftigt sich intensiv mit der Frage, wie sich die ganze Existenz umfassende Tristanminne sprachlich darstellen l sst. In dieser Studie geht die Autorin von der These aus, dass die Triade Minne - Sprache - Musik bei Gottfried als organisierendes musikgem sses Grundprinzip in der Dichtung, der Rezeption und in der Gestaltung des Weltbildes waltet. In drei Schritten werden die Beziehungen zwischen Minne und Sprache, zwischen Sprache und Musik (im mittelalterlichen Sinne des Wortes) und schliesslich zwischen Minne und Musik untersucht.