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Erinnerung als Mobilisierungsressource im Vorfeld ethnisierter Gewaltkonflikte
Erinnerung als Mobilisierungsressource im Vorfeld ethnisierter Gewaltkonflikte
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Erinnerung als Mobilisierungsressource im Vorfeld ethnisierter Gewaltkonflikte

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Die Autorin untersucht Erinnerungsprozesse im Vorfeld der Konflikteskalation im Prigorodnyj Rajon (Nordossetien). Geschichte und Erinnerung sind in den meisten Gesellschaften umkampft: sie werden zu Konfliktgegenstanden und sie dienen Konfliktakteuren als Argumente fur ihre jeweiligen Positionen. Das Buch verbindet Konzepte der Erinnerungsforschung mit Ansatzen der Friedens- und Konfliktforschung. Eine Diskursanalyse von rund 600 Zeitungsartikeln verdeutlicht, wo und wie Vergangenheitsbezuge im Mobilisierungsprozess zum Tragen kamen. Narrative Interviews machen die Perspektive der im Konflikt mobilisierten Bevolkerung sichtbar. Dabei zeigt sich, dass familiale Erinnerung bei gleichzeitiger Verschrankung von Information und Emotion die Wahrnehmung offentlich vermittelter Erinnerungen entscheidend beeinflusst.
Undertittel
Das Beispiel Nordossetien - Inguschetien, 1989-1992
ISBN
9783653066029
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
19.9.2017
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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