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Die Vater-Sohn-Konstellation in Hartmanns Erec
Spar

Die Vater-Sohn-Konstellation in Hartmanns Erec

Forfatter:
pocket, 2009
Tysk
Vater-Sohn-Beziehungen in mittelhochdeutschen Epen wurden bisher in der Forschungsliteratur kaum bearbeitet. Nur vereinzelte Studien ber die literarische Darstellung der Vatersuche oder des Vater-Sohn-Kampfes wurden bisher gef hrt. So stehe der Vater-Sohn-Konflikt bei Helm-brecht f r die Auflehnung des Sohnes gegen die genealogische Ordnung des Mittelalters. Der Kampf des Sohnes gegen den Vater sei so kein pers nlicher Konflikt, sondern ein gesellschaftlicher. Im Parzival ist der Held von einer hervorstechenden Vaterlosigkeit, was man auch f r Iwein sagen kann. Erec ist im gleichnamigen Epos nicht vaterlos. Auch findet kein Vater-Sohn-Kampf oder eine Vatersuche statt. Erecs Vater Lac ist am Leben (zumindest vorerst) und auch als Erecs Vater definiert. Wie ich sp ter noch ausf hren werde, ist die pers nliche Vater-Sohn-Beziehung eher eine Beziehung, die vom Stolz des Vaters auf den Sohn bestimmt ist aber f r das Epos an sich nicht vordergr ndig wichtig erscheint. Dennoch gibt es eine Vielzahl von Erw hnungen des Vaters im Erec. Ich untersuche in dieser Arbeit, warum es diese Erw hnungen gibt und in welcher Form sie aus meiner Sicht f r das Epos wichtig sind. Meine Konzentration liegt dabei auf dem Genealogieprinzip des Mittelalters, das Adelsgeschlechter und K nige in ihrer Existenz legitimierte und das sich laut Czerwinski auch im mittelalterlichen Epos finden l sst.
Undertittel
Das Epos als zyklische Erneuerung eines Gründermythos
ISBN
9783640418893
Språk
Tysk
Vekt
41 gram
Utgivelsesdato
4.9.2009
Antall sider
20