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Die gesellschaftliche Verankerung politischer Parteien
Die gesellschaftliche Verankerung politischer Parteien
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Die gesellschaftliche Verankerung politischer Parteien

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Parteien in Entwicklungs- und Transformationsländern zeichnen sich ähnlich wie im Westen durch abnehmende gesellschaftlich Verankerung, abnehmende programmatische Orientierung und Parteiidentifikation der Wähler sowie Mitgliederzahl aus. In Entwicklungsländern sind sie auch schwächer formal organisiert, wobei dieses Defizit teilweise durch andere Formen der gesellschaftlichen Verankerung von Parteien kompensiert wird. Hierunter fallen Phänomene wie der Klientelismus, der Faktionalismus und Patronage, sowie der Appell an ethnische/religiöse Identitäten, die im Prozess der Modernisierung keineswegs zurückgetreten sind. Sie sind nicht pauschal als demokratieschädigend anzusehen, gefährden aber die demokratische Konsolidierung dann, wenn sie ihren verfassungsmäßigen Rahmen unterhöhlen.

Undertittel
Formale und informelle Dimensionen im internationalen Vergleich
ISBN
9783322806536
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
12.3.2013
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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