Wie fuhlt es sich an, im 17. Jahrhundert nach monatelanger Atlantikuberfahrt auf einem unbekannten Kontinent anzukommen? Wie sieht dieser neue Siedlungsraum in den Augen der Europaer aus, wie nehmen sie ihn wahr? Und welche Auswirkungen hat das bis heute auf unsere Vorstellung vom amerikanischen Raum?Um diese Fragen zu beantworten, wendet der vorliegende Band die Theorien des Spatial Turn auf Untersuchungsgegenstnde der Early American Studies an: Texte und Karten von Entdeckern und ersten Siedlern, deren Aufgabe darin bestand, das vermeintlich leere' Land zu kultivieren. Die Reprsentationen des amerikanischen Raumes werden dabei auf die dahinterliegenden Raumkonzepte untersucht, um zu hinterfragen, was denn eigentlich das vermeintlich Neue an der Neuen Welt' ist.