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Die Chimaere als dialektische Denkfigur im Artusroman
Die Chimaere als dialektische Denkfigur im Artusroman
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Die Chimaere als dialektische Denkfigur im Artusroman

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Vorn ein Lowe, hinten Schlange und Ziege inmitten so beschreibt Homer die Chimare. Das Mischwesen tritt als komposite Figur in Erscheinung, die als liminales monstrum die Grenzen zwischen engem Regelsystem und imaginativer Freiheit uberwindet. Aus ihr entwickelt die Philosophie das Prinzip topisch-dialektischen Kombinierens, das sich auch in der Poetik mittelalterlicher Texte zeigt. Die Arbeit setzt den Begriff des Chimarischen von hybrid fantastisch und grotesk ab und fuhrt die Differenzierung mittels einer Analyse exemplarischer monstra aus den Artusromanen Parzival, Wigalois und Diu Crone fort. Schlielich enthullt eine komparatistische Interpretation Gaweins das widerspruchsvolle Konzept des scheinbar idealen Ritters, der damit zum wichtigsten Agenten der chimarischen Denkfigur wird.
Undertittel
Mit exemplarischen Analysen von Teilen des Parzival Wolframs von Eschenbach, des Wigalois Wirnts von Grafenberg und der Crone Heinrichs von dem Tuerlin
ISBN
9783653044898
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
7.8.2014
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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