Wenn wir in einem Kontext andere Personen auf der Basis von zwei oder mehreren sozialen Gruppenmitgliedschaften wahrnehmen, spricht man von multipler Kategorisierung. Eine konjunktive Kategorisierung bedeutet dar ber hinaus, da die Gruppenmitgliedschaften in der Personenwahrnehmung zu einer neuen sozialen Gruppe sinnvoll verkn pft werden (eine Person wird z.B. nicht als weiblich und t rkisch, sondern als T rkin wahrgenommen). Von welchen Faktoren h ngt eine konjunktive Kategorisierung ab? Welche multiplen Gruppenzugeh rigkeiten stehen unter welchen Bedingungen im Vordergrund der Personenwahrnehmung? Die Annahmen, die in der vorliegenden Arbeit zur Beantwortung der Fragen aufgestellt und empirisch berpr ft werden, gr nden auf der sozialpsychologischen Selbstkategorisierungs-Theorie.