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Der «Fall Schelkle» (1929–1949)
Der «Fall Schelkle» (1929–1949)
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Der «Fall Schelkle» (1929–1949)

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1940 spaltete die gescheiterte Promotion des Tubinger Neutestamentlers Karl Hermann Schelkle (1908-1988) die Katholisch-Theologische Fakultat der Universitat Tubingen. Die Aufarbeitung dieses Konfliktes legt nicht nur ein vergessenes Kapitel Tubinger Fakultatsgeschichte frei, sondern wirft ebenso einen aufschlussreichen Blick in den Wissenschaftsalltag einer Universitat im nationalsozialistischen Deutschland und lotet sensibel die Probleme aus, denen katholische Exegeten auch nach dem Hohepunkt des kirchlichen Antimodernismus, der vor allem die katholische Bibelwissenschaft hart traf, weiterhin ausgesetzt waren. Die Studie verortet den Konflikt zudem innerhalb der damaligen theologischen Erneuerungsbewegungen, die angesichts tiefgreifender kultureller, politischer und religioser Krisen nach neuen Antworten suchten.
Undertittel
Zur fruehen Rezeption der Formgeschichte innerhalb der katholischen Bibelwissenschaft im Spannungsfeld von lehramtlichem Widerstand, politischem Kalkuel und theologischer Erneuerung
ISBN
9783631713983
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
14.12.2016
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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