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Der Drittauskunftsanspruch bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet
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Der Drittauskunftsanspruch bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet

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Betroffene stehen Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Netz oft hilflos gegenüber: der verletzende Inhalt wird mitunter gelöscht, Auskunft über die Identität der Nutzer:innen erhält der Betroffene jedoch nicht ohne Weiteres. Der allgemeine Auskunftsanspruch scheiterte lange an einer datenschutzrechtlichen Befugnisnorm. Es bestand nur die (erfolglose) Möglichkeit strafrechtlich gegen Unbekannt vorzugehen, um so an Informationen zu gelangen. Im Ergebnis lief der zivilrechtliche Schutz jahrelang schlicht leer. Die zwischenzeitliche Nachbesserung des Gesetzgebers vermag daran kaum etwas zu ändern. Zum Schutz des grundrechtlich verbürgten Persönlichkeitsrechts bedarf es der Einführung eines eigenständigen zivilrechtlichen Drittauskunftsanspruches.
Undertittel
Historie und Notwendigkeit eines selbststandigen Auskunftsanspruches
Forfatter
Julia Berger
ISBN
9783748931560
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
13.9.2022
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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