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De summo bono, liber IV, tractatus 2,8-14
De summo bono, liber IV, tractatus 2,8-14
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De summo bono, liber IV, tractatus 2,8-14

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Der 2. Traktat des IV. Buchs nimmt eine mittlere Stellung zwischen einem ersten, Gott als Prinzip der Schopfung gewidmeten Teil und dem dritten, den geistigen Substanzen behandelnden Abschnitt ein. Er besteht aus 24 Kapiteln, in denen Ulrich sein metaphysisches Denken artikuliert, handelt er doch hier Von der ersten formalen Hervorbringung des Vaters, des Schopfers der Allheit, d.h. vom Sein und dessen ersten Unterteilungen im Allgemeinen, das ist Substanz und Akzidens, und von den ihm ihrem Wesen nach Folgenden, d.h. Ursache und Verursachtes, Potenz und Akt, Einheit und Vielheit . Das Sein, von dem Ulrich spricht, ist das erste der geschaffenen Dinge - ganz im Sinne des am Anfang des Traktats ausdrucklich zitierten Liber de causis, d.h. im Sinne des ersten und eigentlichen Ausflieens des ersten Prinzips , das das erste und allgemeinste Fundament jeder weiteren formalen Bestimmung ist. Die ersten Schritte von Ulrichs Ontologie wurden bereits in der Edition Sabine Pieperhoffs (1987) dokumentiert. Der Schluteil uber die Lehre der zehn aristotelischen Kategorien wurde von Burkhard Mojsisch und Fiorella Retucci ediert (2008). Dieser Band enthalt eine ausfuhrliche Lehre von der Substanz, von den aristotelischen Ursachen und von der Ordnung der Welt. Ulrich behandelt hier auch die neuplatonische Lehre von der wesentlichen Kausalitat der Intelligenzen. Er verfa te diesen Teil primar anhand der Metaphysik- und Physik-Kommentare und der logischen Schriften seines Lehrers, Alberts des Gro en; er stellt damit ein erstes wichtiges Moment in der Geschichte des fruheren Albertismus dar.Der 2. Traktat des IV. Buchs nimmt eine mittlere Stellung zwischen einem ersten, Gott als Prinzip der Schopfung gewidmeten Teil und dem dritten, den geistigen Substanzen behandelnden Abschnitt ein. Er besteht aus 24 Kapiteln, in denen Ulrich sein metaphysisches Denken artikuliert, handelt er doch hier Von der ersten formalen Hervorbringung des Vaters, des Schopfers der Allheit, d.h. vom Sein und dessen ersten Unterteilungen im Allgemeinen, das ist Substanz und Akzidens, und von den ihm ihrem Wesen nach Folgenden, d.h. Ursache und Verursachtes, Potenz und Akt, Einheit und Vielheit . Das Sein, von dem Ulrich spricht, ist das erste der geschaffenen Dinge - ganz im Sinne des am Anfang des Traktats ausdrucklich zitierten Liber de causis, d.h. im Sinne des ersten und eigentlichen Ausflie ens des ersten Prinzips , das das erste und allgemeinste Fundament jeder weiteren formalen Bestimmung ist. Die ersten Schritte von Ulrichs Ontologie wurden bereits in der Edition Sabine Pieperhoffs (1987) dokumentiert. Der Schlu teil uber die Lehre der zehn aristotelischen Kategorien wurde von Burkhard Mojsisch und Fiorella Retucci ediert (2008). Dieser Band enthalt eine ausfuhrliche Lehre von der Substanz, von den aristotelischen Ursachen und von der Ordnung der Welt. Ulrich behandelt hier auch die neuplatonische Lehre von der wesentlichen Kausalitat der Intelligenzen. Er verfa te diesen Teil primar anhand der Metaphysik- und Physik-Kommentare und der logischen Schriften seines Lehrers, Alberts des Gro en; er stellt damit ein erstes wichtiges Moment in der Geschichte des fruheren Albertismus dar.
ISBN
9783787341504
Språk
Latin
Utgivelsesdato
10.6.2025
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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