Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,7, Universit t Hildesheim (Stiftung) (katholische Theologie), Veranstaltung: 12. Fernstudiengang katholische Theologie, Sprache: Deutsch, Abstract: "Wunder gibt es immer wieder...," "Das Wunder von Bern," "Das Wunder von Lengede" - diese Phrasen, Schlagworte oder Textfragmente sind so oder in der Art immer wieder in den Medien, in Texten von Liedern, als Titel von Filmen oder hnlichem zu finden. Immer dann, wenn etwas geschieht, dass die Menschen nicht sofort erkl ren k nnen oder was so nicht zu erwarten war, wird sehr schnell der Begriff des Wunders bem ht. Nicht erst seit dem sehr raschen Prozess der Seligsprechung Johannes Pauls II mit der damit einhergehenden Suche nach einem mit diesem im Zusammenhang stehenden Wunders wird die Frage nach der Existenz solcher Wunder auch in nicht-religi sen Kreisen sehr intensiv diskutiert. Dar ber, ob es Wunder gibt und wie sie zu deuten und zu verstehen sind, wurden bereits tausende von B chern und Abhandlungen geschrieben. Die vorliegende Arbeit m chte sich deshalb der Fragestellung widmen, wie sich das Verst ndnis von Wunder in der Antike, im Neuen Testament und im heutigen Verst ndnis voneinander unterscheiden. Zu diesem Zweck werde ich zun chst das Wunderverst ndnis der Antike genauer untersuchen und einem m glichen modernen Wunderverst ndnis gegen berstellen. In einem zweiten Schritt werde ich dem antiken, nicht-biblischen Wunderverst ndnis ein Verst ndnis entgegen setzen, dass sich aus den Schriften des Neuen Testamentes heraus ergibt. Dabei werde ich mich im Speziellen auf die Erz hlung der Heilung des Bartim us (Mk 10, 46-52) beziehen und an dieser die aufgestellten Fragen versuchen zu kl ren.