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Das Weltbild Der Vergilischen «Georgika» in Seinem Verhaeltnis Zu «De Rerum Natura» Des Lukrez
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Das Weltbild Der Vergilischen «Georgika» in Seinem Verhaeltnis Zu «De Rerum Natura» Des Lukrez

Die Arbeit untersucht die philosophische Grundlegung der "Georgika." Sie zeigt, dass das Verhaltnis zwischen Vergils Lehrgedicht uber den Landbau und Lukrez' "De rerum natura" mehr als nur ein Verhaltnis formaler oder literaturgeschichtlich bedeutsamer Abhangigkeit ist. In einer dem Textverlauf folgenden Interpretation wird nachgewiesen, dass Vergils Ruckgriff auf das epikureische Lehrgedicht von einer ubergeordneten Strategie bestimmt ist: Vergil ubernimmt das mechanistisch-rationale Weltbild von "De rerum natura" und deutet es teleologisch-theologisch um. An die Stelle des Lebensideals des epikureischen Weisen tritt in den "Georgika" das des Landmanns, der nicht durch intellektuelle Durchdringung des Naturgeschehens, sondern durch aktives Eingreifen in die Naturprozesse zur Eudaimonie gelangt."
ISBN
9783631308493
Språk
Tysk
Vekt
310 gram
Utgivelsesdato
1.10.1996
Antall sider
166