Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,7, Universit t Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit geht es darum, den Zustand geistiger, emotionaler und k rperlicher Ersch pfung in der Postmoderne mit Blick auf die sozialen Berufe umfassend zu beleuchten. Dabei stellen sich folgende Fragestellungen, die in diesem Beitrag aufgegriffen und diskutiert werden: Inwieweit beg nstigen die gesellschaftsbezogenen Ver nderungen wie auch die Ver nderungen in der Arbeitswelt, die mit der Leistungs- und Wissensgesellschaft einhergehen, das Auftreten von Burnout? Sind Menschen in sozialen Berufen in besonderem Ma e von Burnout betroffen? Wie kann dem Burnout Syndrom vorgebeugt werden? Das Volksleiden "Burnout" ist ein derzeit stark diskutiertes Thema, mit dem sich in den Medien verst rkt auseinandergesetzt, bei rzten immer h ufiger diagnostiziert wird und zu den bekanntesten psychischen Erkrankungen in Deutschland z hlt. Dabei wird das Ph nomen h ufig als "Modekrankheit" deklariert, deren Gr nde sich in einer Gesell-schaft finden, die durch zunehmenden Stress, allt gliche berforderung, Beschleunigungsprozesse und einen erh hten Leistungsdruck gekennzeichnet ist. Berufst tige sind heutzutage angehalten, ihre Arbeit selbst ndig zu organisieren, eigene Entscheidungen zu treffen, ihre eigenen Interessen mit einzubringen und unternehmerisch zu handeln. Zudem ist der Leistungsdruck in der gegenw rtigen Leistungs- bzw. Wettbewerbsgesellschaft infolge eines kontinuierlichen Konkurrenzdenkens, welches zur allt glichen Praxis geworden ist, dramatisch gestiegen. Hierbei erscheint Burnout "als die psychische Seite solch destruktiver Wettbewerbsformen, als Menetekel einer Ressourcenvernichtung, die schlie lich die Subjektivit t erreicht". Es ist daher wichtig, die Zusammenh nge wissenschaftlich zu untersuchen.