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«Da habe ich alles, was Serbisch war, verteufelt.»
«Da habe ich alles, was Serbisch war, verteufelt.»
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«Da habe ich alles, was Serbisch war, verteufelt.»

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In den letzten zwei Jahrzehnten wurde in der (Deutsch)Schweizer Offentlichkeit viel uber Zuwanderinnen und Zuwanderer aus dem postjugoslawischen Raum - im speziellen aus Serbien - diskutiert. So war in den Medien, der Politik und an den Stammtischen die Rede von aggressiven und kriminellen Jugos Balkanrasern und serbischen Kriegsverbrechern. Anhand von funf biographischen Einzelfallanalysen geht die Autorin der Frage nach, wie Menschen mit serbischem Migrationshintergrund mit den vorherrschenden gesellschaftlichen Diskursen uber ethnische Serbinnen und Serben in ihrer Lebensgeschichte umgehen und welche Auswirkungen diese auf ihr Zugehorigkeitsgefuhl zum Herkunfts- und zum Aufnahmeland haben. Hierbei stellen nicht nur der Zusammenhang von Diskurs und Biographie einen wichtigen Aspekt dar, sondern auch die transnationalen Bezuge der Befragten. Neben den funf Einzelfallanalysen, die auf narrativen Interviews beruhen, bildet die Aufarbeitung des sich wandelnden Diskurses uber ImmigrantInnen aus dem (post)jugoslawischen Raum seit den 1960er Jahren das Kernstuck dieser Arbeit. Zudem wird auf weiterfuhrende Fragestellungen und auf die damit einhergehenden integrationspolitischen Implikationen hingewiesen.
Undertittel
Wie gesellschaftliche Diskurse die natio-ethno-kulturellen Zugehoerigkeiten von ethnischen Serbinnen und Serben in der Deutschschweiz beeinflussen
ISBN
9783035194364
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
13.4.2015
Tilgjengelige elektroniske format
  • Epub - Adobe DRM
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