Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 1,3, Technische Universitat Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Sprache: Deutsch, Abstract: Vom Mittelalter gibt es ein sehr klischeehaftes Bild, welches durch Filme und Bucher gezeigt wird und deshalb unser Verstandnis von dieser Zeit pragt. Doch eine Frau, welche sich gegen ihren Mann erhebt und Intrigen schmiedet oder gar eine Frau, die in den Krieg zieht und Seite an Seite mit Mannern kampft? Eine unmogliche Vorstellung im Hinblick auf unsere mittelalterliche Auffassung. Doch genau im Eneasroman von Heinrich von Veldeke gibt es diese Art Frauen mit Amata und Camilla. Beide sollen in dieser Hausarbeit miteinander verglichen werden, um so zu analysieren, warum es womoglich solche Frauen in Erzahlungen auch gegeben hat und ob diese sich womoglich mehr ahneln als unterscheiden. Dieses Thema eroffnet uns einen neuen Blick auf die Darstellungen von weiblichen Figuren in der Literatur des Mittelalters. Warum werden atypische Frauen im Mittelalter Teil eines Romans? Ahnelt sich die Kriegerin Camilla mit der Mutter Amata, welche auf den ersten Blick nicht viel miteinander gemeinsam haben? Durch eine genaue Beschreibung von beiden Figuren und dem anschlieenden Vergleich beider sollen so diese Fragen beantwortet werden.