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Arbeit am europäischen Gedächtnis
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Arbeit am europäischen Gedächtnis

Im Zuge des Zusammenwachsens eines demokratischen Europas wachst auch das Bedurfnis, ein gemeinsames europaisches Gedachtnis zu entwickeln. Dieses soll die nationalen Fixierungen der Erinnerung durchbrechen und die vielfaltigen Bezuge, Gegensatze und Gemeinsamkeiten der Nationenentwicklungen in der europaischen Geschichte bewusst machen, die im 20. Jahrhundert vor allem von Diktaturen und totalitaren Ideologien gepragt worden sind. 20 Jahre nach den Systemumbruchen in Ostmittel- und Osteuropa analysiert der Band die nationalen Erinnerungskulturen in West- und Osteuropa im Hinblick auf mogliche Ansatzpunkte fur ein gemeinsames europaisches Gedachtnis. Zudem wird das EU-Projekt eines Hauses der Europaischen Geschichte erstmals einer breiteren Fachdiskussion unterzogen: Wie weit kann das Konzept fur ein solches Haus Bausteine fur ein europaisches Gedachtnis entwickeln? Welche gegenlaufigen nationalen Erinnerungskulturen gibt es? Welche europaischen Zasuren und Erfahrungen konnten konstitutiv fur eine europaische Erinnerung sein? Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Autoren, um die Diskussion uber Chancen und Grenzen einer dialogischen Erinnerungskultur in Europa zu befordern.
Undertittel
Diktaturerfahrung und Demokratieentwicklung
Opplag
Aufl. ed.
ISBN
9783412207946
Språk
Tysk
Vekt
362 gram
Utgivelsesdato
3.11.2011
Antall sider
248