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Abschied von der konfessionellen Identität?
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Abschied von der konfessionellen Identität?

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Die konfessionelle Identität der diakonisch-caritativen Einrichtungen wurde im Zuge der Verrechtlichung, der Professionalisierung und nicht zuletzt des starken quantitativen Ausbaus der sozialen Arbeit seit den 1960er Jahren zunehmend fragwürdig. In diesem Kontext avancierte das Paradigma des "Dienstes" zum Leitbild im Selbstverständnis beider Konfessionen mit dem Ziel, die Eigenständigkeit und Legitimation des eigenen Handelns zu begründen. Auf der Ebene der sozialen Dienste gelang es Diakonie und Caritas vielfach, mit innovativen Konzepten auf die Anforderungen der Zeit zu reagieren und die eigenen Strukturen und Handlungsmuster zu modernisieren. Ungelöst blieb das Problem, dass gerade durch diesen Prozess die "Christlichkeit" der sozialen Arbeit in konfessioneller Trägerschaft immer weniger erkennbar wurde.
Undertittel
Diakonie und Caritas in der Modernisierung des deutschen Sozialstaats seit den sechziger Jahren
ISBN
9783170235939
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
23.8.2012
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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