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40 Jahre Leichenshow – Leichenschau
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40 Jahre Leichenshow – Leichenschau

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Tod im Fernsehen und Tod in der Realitat haben auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun, auf den zweiten Blick jedoch ist auch der fiktive Tod in Film- und Fernsehsendungen immer ein Produkt des Umgangs mit dem Tod in der Gesellschaft und umgekehrt. Die Arbeit beschaftigt sich mit der Darstellung des Todes in den Medien, speziell im Tatort, und reflektiert dabei den Umgang mit Sterben und Tod in der Gesellschaft. In einer Langzeituntersuchung werden die Veranderungen der filmisch-gestalterischen Mittel der Todesdarstellung in der Krimireihe Tatort analysiert. Die Arbeit zeigt, dass es eine offensichtliche Tendenz zu immer langeren und gleichzeitig sehr nahen, distanzarmen Todesdarstellungen gibt, die eine bis dahin ungewohnte, sehr direkte und detailreiche Perspektive auf den toten Korper offeriert. Die Arbeit macht zudem deutlich, dass die Grunde fur die zunehmenden und drastischeren Todesdarstellungen im Fernsehen nicht ausschlielich auf ihren hohen Unterhaltungswert zuruckzufuhren sind, sondern dass die gesellschaftlichen Veranderungen im Umgang mit Sterben und Tod einen wesentlichen Einfluss auf die Art und Weise der Todesdarstellungen im Fernsehen haben. Die Erzahlungen vom Tod in den Medien thematisieren die in der Gesellschaft vorherrschenden Definitionen von Tod.
Undertittel
Die Veraenderung der audiovisuellen Darstellung des Todes im Fernsehkrimi &quote;Tatort&quote; vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels im Umgang mit Sterben und Tod
ISBN
9783653026726
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
5.11.2013
Tilgjengelige elektroniske format
  • PDF - Adobe DRM
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