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§ 24c Kwg Und Das Recht Auf Informationelle Selbstbestimmung
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§ 24c Kwg Und Das Recht Auf Informationelle Selbstbestimmung

Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung aus Art. 2 Abs. 1 GG i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG ist seit dem Volkszahlungsurteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1983 Gegenstand zahlreicher Judikate. Im Kontext der seit 2001 praktizierten Sicherheits- und Terrorismusgesetzgebung gewinnt dieses Grundrecht erneut an Aktualitat. Die Arbeit widmet sich 24c des Kreditwesengesetzes (KWG). Diese Norm erlaubt es verschiedenen staatlichen Stellen, automatisiert und heimlich Kontoinformationen uber deutsche Bankkonten und Depots abzurufen. Neben der Beantwortung der zentralen Frage, inwieweit das Recht auf informationelle Selbstbestimmung von Bankkunden oder Depotinhabern durch die Regelungen des 24c KWG verletzt wird, liegt ein zweiter Schwerpunkt der Untersuchung auf der Ermittlung der aktuellen Grundlagen des informationellen Selbstbestimmungsrechts. Im Ergebnis zeigt sich, dass Teile des 24c KWG wegen verschiedener Defizite verfassungswidrig sind.
Undertittel
Eine Untersuchung Der Verfassungsmaeßigkeit Des Automatisierten Abrufs Von Kontoinformationen
Forfatter
Oliver Glück
ISBN
9783631537800
Språk
Tysk
Utgivelsesdato
21.4.2005
Antall sider
272