Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Neuere Geschichte, 19. Jhdt., einseitig bedruckt, Note: 1,0, Technische Universit t Dresden (Institut f r Neuere und Neueste Geschichte), Veranstaltung: Die USA von 1917 bis 2007, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit besch ftigt sich mit dem au enpolitischen Wirken des 28. Pr sidenten der USA; Woodrow Wilson. In seine beiden Legislaturperioden f llt der bemerkenswerte Epochenwandel bez glich der Stellung Amerikas im internationalen Staatensystem. Heute mutet das Bild Amerikas als (vorerst) einzige Supermacht auf Erden als nahezu Gottgegeben an und das amerikanische Engagement in aller Welt schafft Bewunderer und Neider, schafft Freunde, aber auch erbitterte Gegner. Nun war der Weg, welcher dieses Land bis zu diesem Punkt gebracht hat, weniger das Produkt einer wohl geplanten und stringent betriebenen Au enpolitik. Vielmehr waren und sind die USA wie so viele Nationen auch Opfer beziehungsweise Nutznie er der u eren Umst nde ihrer Zeit. Vor Beginn des Ersten Weltkrieges zumindest bereits eine wirtschaftliche Weltmacht, so erstand Amerika mit dem milit rischen Eingreifen im kriegsgesch ttelten Europa auch als politische Weltmacht aus dem Urkonflikt des 20. Jahrhunderts. Wilsons Beitrag dazu bestand nicht nur in der Tatsache, dass er aus seinem Land eine kriegswillige, kriegsbereite und vor allem kriegf hrende Nation machte. Vielmehr suchte er dem B sen in Europa schon fr hzeitig ein diplomatisches Ende zu bereiten und war die treibende politische Kraft hinter den Waffenstillstands- und sp teren Friedensverhandlungen zwischen den Europ ischen M chten. Der Traum dieses Mannes, welcher sich stets bem hte, auf dem Pfad christlicher Tugenden zu wandeln, erf llte sich mithin nicht. Dieser Traum eines V lkerbundes, einer Community of Power," welche die Balance of Power" ersetzen sollte, scheiterte letztlich an den Machinteressen der europ ischen Staaten und am innenpolitischen Widerstand im eigenen Land.