Der Mensch ist ontologisch als homo habitans"e; vom Wohnen her zu verstehen. Phanomenologisch ist der Mensch sodann im Lichte der conditio humana"e; auf die Moglichkeit der Selbsttranszendenz hin angelegt. Es geht hodologisch"e; um die Bewegung vom Oikos uber die Polis als Sozialraum der Begegnung zum Kosmos des Naturzusammenhangs als Erlebniserfahrung. Dieses Potenzial der personalen Reifung ist angesichts der menschlichen Vulnerabilitat und des Existenzials der Sorge interdisziplinar zu begreifen. Die erfahrungswissenschaftlichen Befunde zur sozialen Wirklichkeit der Daseinsbewaltigung des so verstandenen Menschen mussen an rechtsphilosophischen und ethischen Mastaben kritisch vermessen werden.