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Wissen und Werte
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Tallenna

Wissen und Werte

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Was sind epistemische Werte? Welcher Wert aus der Familie: Wissen, Wahrheit, Rechtfertigung, kognitive Leistung usw. ist fundamental, so dass aus ihm die anderen Werte abgeleitet werden konnen? Oder gilt ein Pluralismus? Welcher Wert wird final, d.h. um seiner selbst willen, geschatzt; welcher dient nur instrumentell der Realisierung eines anderen Werts? Ist, wie die Menon-Intuition nahe legt, Wissen (immer) mehr wert als wahre Uberzeugung? Die Wertschatzung von Wissen scheint in dem erwarteten Ausschluss von epistemischem Zufall begrundet zu sein. Aber welche Arten von epistemischem Zufall konnen wir uberhaupt ausschlieen? Welche Rolle spielen dabei rechtfertigende Grunde? Ungeklart ist auch das Verhaltnis, das Werte, Normen und Ziele in unserer epistemischen Praxis eingehen. Ist Wissen und/oder Wahrheit nicht eher als gemeinschaftlich angestrebtes, durch Institutionen reguliertes Ziel unserer Erkenntnispraxis zu begreifen? Die Fragen stehen im Schnittpunkt zweier Debatten: einmal der seit ca. 50 Jahren gefuhrten Debatte um eine Definition des Wissensbegriffs, die den Einwanden standhalt, mit denen Gettier das klassische Paradigma von Wissen als wahrer, gerechtfertigter Uberzeugung unterminiert hat. Zum anderen der jungeren, seit ca. 15 Jahren gefuhrten Debatte um den Wertbegriff. Die hier gesammelten Beitrage sind Losungsvorschlage fur die Problemfelder, die sich in der Verknupfung der beiden Debattenstrange neu herausgebildet haben.
ISBN
9783969750964
Kieli
saksa
Julkaisupäivä
16.11.2020
Formaatti
  • PDF - Adobe DRM
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