Das Buch will dem Zusammenhang von Wissen, Medium und Geschlecht genauer auf die Spur kommen. Die Autorin unternimmt eine neue Betrachtung der Wissensmedien des 18. Jahrhunderts - Lexika, Lehrbucher, Zeitschriften - unter geschlechterhistorischen Gesichtspunkten. Im Einzelnen geht es um: * das weibliche Versehen im lexikographischen Diskurs (von Hubner bis Krunitz) * textinterne Leserinnenkonzepte in der Frauenzimmer-Lexikographie (Corvinus) * weibliche Gelehrsamkeit und Kulturtransfer (Fontenelle) * Geschlechter-Raume in der Lehrdichtung (Zaunemann) * mediale Prasenz und Produktion weiblicher Autorschaft im Medium der Gelehrtenzeitschrift (Zaunemann und die Hamburgischen Berichte) * Bildungskonzepte und Mediokritat in spataufklarerischen Frauenzeitschriften (La Roches Pomona, Frauenzimmerbibliothek).