Blauer Wein oder Buchstaben, zu denen bestimmte Farben gehoren, farbige Himmelsrichtungen oder Musik, die horend auch in Formen und Strukturen erlebt wird. Wer solche Wahrnehmungen hat, gehort zu den Synasthetikern. Lange wurde dieses Phanomen von der Wissenschaft wenig beachtet. Das ist heute anders, auch dank Psychiatern wie Hinderk Emrich. Dieses Buch prasentiert nicht nur den Standpunkt der modernen Neurowissenschaft zum Ratsel Synasthesie; es wagt sich auch in philosophische Randgebiete. Wie sieht das Leben eines Synasthetikers aus und wie funktioniert eigentlich unsere Wahrnehmung uberhaupt?