Masterarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Gegenwart, Note: 2,3, Ruhr-Universitat Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Arbeit soll herausgefunden werden, welche ethischen und moralischen Probleme durch die Corona-Pandemie aufgeworfen worden sind. Im Zuge dessen werden die Manahmen zur Eindammung der Pandemie genau durchleuchtet, indem verschiedene Positionen von Vertreter*innen von Philosophie, Ethik, Politik und Medizin diskutiert und analysiert werden. Als Grundlage sollen zwei ethische Modelle herangezogen werden, die ich, nachdem die Krankheit COVID-19 und der Verlauf der Pandemie dargestellt wurden, vorstellen werde: zunachst die deontologische Ethik, welche sich als Pflichtethik charakterisieren lasst und bei der ein besonderer Blick auf Immanuel Kant gelegt wird und dann der Utilitarismus, der auch als Folgeethik bekannt ist und in Jeremy Bentham einen beruhmten Vertreter findet. Danach werden die ethischen Probleme im Zuge des sogenannten Lockdowns und der sich daran anschlie enden Lockerungen untersucht, sowie der Vertrauensverlust in die Politik, der sich aus den Ma nahmen der Regierung, um die Pandemie einzudammen, teilweise ergeben hat. Daran anschlie end werden auch einige Fragen und Probleme der Medizinethik aufgeworfen und besprochen. Hier geht es vor allem um die Triage und ethische Fragen im Zuge der Impfstoffentwicklung und -verteilung. In einem letzten Schritt werden dann Richtlinien aufgestellt, die in Zukunft bei ahnlichen Situationen helfen sollen, richtig zu handeln. Die Arbeit befindet sich auf dem Stand des 26. November 2020, sodass die folgenden Entwicklungen, was Infektionszahlen und Ma nahmen betrifft, nicht mehr in diese Arbeit einflie en.