Angesichts der aktuellen Kritik am feministischen Universalismus und der Infragestellung biologischer Geschlechterkategorien macht sich der Band auf die Suche nach pluralen Logiken weiblicher Kollektive. Er versammelt in einer Mischung aus Essays und wissen schaftlichen Aufsatzen unterschiedliche Mengenlehren des Femini nen und fragt in historischer und interdisziplinarer Perspektive nach den Selbst- und Fremdbeschreibungen, Formen und Funktionen, Darstellungen und Deutungen dieser Kollektivbildungen. An Bei spielen von den antiken Choren, Manaden und Scharen uber das Motiv der Schwestern und (Brief-)Freundinnen bis zur filmischen Darstellung von Frauen-WGs und der SocialMedia-Bewegung #metoo erkunden die Beitrage Semantiken, Logiken und Dynami ken weiblicher Kollektive.