Die vorliegende Studie analysiert zwei Sitzungen aus einer erfolgreich abgeschlossenen Gestalttherapie im Hinblick auf die Frage, wodurch die Veranderungen, die durch Psychotherapie geschehen, bewirkt werden. Als Forschungsmethode wurde die phanomenologisch-deskriptive Methode gewahlt, wobei das subjektive Erleben der Therapeutin und der Klientin in das Forschungsdesign miteinbezogen wurde. In der Analyse konnten die von der Gestalttherapie postulierten Kontakt-Widerstands-Mechanismen deutlich aufgezeigt werden sowie deren Auflosung und die Integration von bis dahin unbewussten und unentwickelten Personlichkeitsanteilen."