Die Studie arbeitet uber die komplexe Topographie kirchlicher Identitatskonstruktion die Ekklesiologie paradigmatisch als fundamentaltheologischen Traktat aus. Der theologisch-anthropologische Zugang markiert dabei Gnade"e; und Freiheit"e; als tragende Prinzipien. Durch die konsequente Entwicklung eines theologisch-anthropologischen Zugangs in die Ekklesiologie leistet die Studie zwei wichtige Beitrage. So holt das angebotene Methodendesign erstmalig die differenzierte Schwerpunktsetzung fur die Reflexion auf die Kirche, die das Zweite Vatikanische Konzil definiert hat, wissenschafts- und disziplinentheoretisch ein. Der Glaube"e;, als actus humanus verstanden, entfaltet darin eine rationale und soziale Architektur in der Spannung zwischen dem anthropologischen Prinzip Freiheit"e; und dem theologischen Prinzip Gnade"e;, die es schlielich erlaubt, die Theologie der Freiheit nach Thomas Propper ekklesiologisch zu formatieren und in das Design einzupflegen.