Siirry suoraan sisältöön
W. Amadé
Tallenna

W. Amadé

pokkari, 2025
saksa
Mozart als Raphael: Der Vergleich stammt vom Malergenie Jean-Auguste Ingres, der selbst als franz sischer Raphael gilt. Er bezeichnete beide als G tterlieblinge. Die Et de versucht, diese Bewunderung umzusetzen. Sie geht von der bekannten brieflichen Mitteilung des jungen Wolfgang an den Vater aus, in den Opern m sse allzeit die Musik das letzte Wort haben. Daher der Untertitel "Von der Vorherrschaft der T ne". Die Schwierigkeit, diesen imperativen Anspruch zu begr nden, besteht darin, dass sich ber T ne so schlecht sprechen l sst, wenn man nicht gerade ein Felix Mendelssohn-Bartholdy ist, der die Sprache der Musik f r die genauere hielt. Mangels musikalischer Sprachkenntnisse la Mendelssohn wird versucht, das besondere Timbre der Musik Mozarts mittels eines R ckgriffs auf den geschichtlichen Beginn der italienischen Oper zu demonstrieren. Monteverdi gab mit seiner Unterscheidung g ttlicher Stimmen von den menschlichen die L sung vor. Sie wurde f r den Autor selbst zur sch nsten berraschung. Es sind die italienischen Kastraten, deren musikalischer Vortrag ausschlie lich g ttlichem Opernpersonal vorbehalten blieb. Mozart lie ihren engelgleichen Gesang in einer Zeit wieder aufleben, als die Existenz der Kastraten bereits der Aufkl rung zum Opfer gefallen war. Wodurch er das erreichte? Durch seinen g ttlichen Tonfall, der Monteverdis Unterscheidung, so die These, gegenstandslos machte.
Alaotsikko
Von der Vorherrschaft der Töne
ISBN
9783695132911
Kieli
saksa
Paino
86 grammaa
Julkaisupäivä
18.12.2025
Sivumäärä
80