Erstmalig eroffnet dieses Buch einen empirischen Einblick in die Praxis des Sprechens und Schreibens uber Kunstwerke. Es liefert Beitrage zur Thematisierung von Kunst in der Linguistik, Literaturwissenschaft, Soziologie, Psychologie, Rhetorik, Archaologie, Kunstgeschichte, -philosophie und -padagogik. Obwohl uber die Phanomenologie der Alltagskommunikation uber Kunst, ihre sprachlichen Mittel und Formen, bis heute wenig bekannt ist, wird ihre Relevanz sowohl aus kunstwissenschaftlicher als auch kunstpraktischer Perspektive immer wieder betont. Der Band versteht sich als ein erster Schritt dazu, diese Phanomenologie der Kunstkommunikation methodisch und empirisch zuganglich zu machen und in ihren Konsequenzen interdisziplinar zu diskutieren. Die methodische Grundlage dafur liefern neuere Ansatze aus der Gesprachs- und Textlinguistik, die erstmals im Hinblick auf den Bereich der Kunstkommunikation fruchtbar gemacht werden.