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Visions of Christ
Tallenna

Visions of Christ

Im späten 4. Jahrhundert nach Christus kursierten Erzählungen von 'Anthropomorphiten', die in der ägyptischen Wüste lebten - ungebildete Mönche, die glaubten, dass Gott einen Körper habe. Diese Darstellung wurde geduldet, bis im 19. Jahrhundert "Die Vita des seligen Apa Aphu des Anachoreten und des Bischofes von Pemdje" gefunden wurde. Obwohl der Text offensichtlich die 'Anthropomorphiten' verteidigt, heisst er den Anthropomorphismus keinesfalls generell gut. Die tiefergehende Analyse führte viele Wissenschaftler zu der Annahme, dass die Anthropomorphiten eigentlich nur das Recht verteidigten, Bilder des fleischgewordenen Christus im Gebet zu bilden. Allerdings kann diese Einschätzung die zahlreichen anti-anthropomorphen Schriften (zum Beispiel von Theophilus, Hieronymus, Cassian oder Augustinus) nicht vollständig erklären. Paul A. Patterson bezieht sowohl diese Schriften, als auch Nag Hammadi Texte und Werke des Philon von Alexandria in seine Untersuchung mit ein und zeigt, dass die Anthropomorphiten Hüter eines antiken Brauchtums waren und im Gebet die Vision des ewigen, göttlichen Körpers Christi suchten.
Alaotsikko
The Anthropomorphite Controversy of 399 CE
ISBN
9783161520402
Kieli
englanti
Paino
302 grammaa
Julkaisupäivä
29.8.2012
Kustantaja
Mohr Siebeck
Sivumäärä
190