
"Violenza"
In Michelangelos Werk, seinem Künstlermythos und seiner Nachfolge ist Gewalt omnipräsent: als Bildthema wie als Erzählmotiv zur Veranschaulichung von Kreations- und Rezeptionsprozessen. Ausgehend von der Semantik des Begriffs " Violenza" im Sprachgebrauch des . Jahrhunderts, legt diese Arbeit Gewalt als zentrale Kategorie des michelangelesken Kunstdiskurses frei, die es ermöglichte, Aspekte wie Kraft, Zerstörung und kalkulierten Regelverstoß konzeptuell fassbar zu machen.
Anhand zahlreicher Werk- und Textanalysen wird die Gewaltaffinität von Michelangelos sprichwörtlicher " Terribilità" ebenso beleuchtet wie die kunsttheoretischen Vorstellungen von gewaltsamer künstlerischer " Agency" im Umfeld des legendären Ausnahmekünstlers.
- Alaotsikko
- Gewalt Als Denkfigur Im Michelangelesken Kunstdiskurs
- Kirjailija
- Andreas Plackinger
- ISBN
- 9783110403466
- Kieli
- saksa
- Paino
- 1122 grammaa
- Sarja
- Actus Et Imago
- Julkaisupäivä
- 14.12.2015
- Kustantaja
- De Gruyter
- Sivumäärä
- 470