Wahrend der Atlantik in der Antike als unuberwindbar galt, verwandelte er sich im Zeitalter der modernen Globalisierung in einen transmarinen Raum der standigen Bewegung und Aushandlung verschiedener kultureller Konzepte. Doch auch in diesem aufgeklarten Kontext behalt der Atlantik in der poetischen Phantasie noch immer Merkmale des Ungeheuren. Das Verdrangte taucht auf unheimliche Weise wieder auf und konfrontiert die Kulturgeschichte mit ihrer vergessenen Vergangenheit. Der Band erweitert US-amerikanische Ansatze der Atlantic Studies um spanische, lusitanische und karibische Sichtweisen und analysiert atlantische Texte von Fernando Pessoa, Edouard Glissant, Derek Walcott und Manuel Padorno.