Der Tod ist eine anthropologische Konstante; er pragt die Menschheit seit Anbeginn. Der interdisziplinare Band widmet sich den historischen Differenzen des gesellschaftlichen Umgangs mit dem Phanomen Tod. Literarische und bildliche Darstellungen, Artefakte sowie historische Quellen bieten Einblicke in narrative Inszenierungen des Sterbens und deren Interpretationsansatze. Dabei wird die Frage, was einen guten bzw. schlechten Tod jeweils ausmacht, exemplarisch mit einem historischen Langsschnitt beantwortet. Die Einzelanalysen fokussieren den kulturhistorischen Wandel von Todes- und Sterbenarrativen einschliesslich ihrer heutigen Rolle in Literatur, Kunst und Realitat.>