Siirry suoraan sisältöön
  1. Kirjat
  2. Tietokirjallisuus
  3. Historia

nachGedacht

48,00 €

Thomas Kuhn pragte mageblich die wissenschaftsgeschichtliche Wende in der Wissenschaftstheorie. Wissenschaft ist demnach als ein historischer Prozess zu charakterisieren, der zwei Perioden umfasst: Paradigmageleitete Normalwissenschaft sowie durch Krise und (mogliche) Revolution gekennzeichnete auerordentliche Forschung. Damit wendet sich Kuhn in zwei Hinsichten gegen reine Rechtfertigungstheorien wie Logischer Empirismus und Kritischer Rationalismus: Erstens werden in der Normalwissenschaft keine Theorien getestet - weder zum Zwecke der Bestatigung noch kritisch in Falsifikationsversuchen. Vielmehr wird lediglich ein Paradigma als Instrument des 'Ratsellosens' angewendet. Zweitens ist die Theorienwahl in Revolutionen nicht nur logisch bzw. rational gesteuert, sondern auch durch soziologische und individualpsychologische Faktoren. Wie aber steht es dann um die kritische Haltung der Wissenschaftler? Worin besteht der Fortschritt bei Revolutionen, wenn wechselnde Paradigmen gar 'inkommensurabel' sind? Die Diskussion dieser Fragen steht im Zentrum des Bandes. Nach einer biographischen Einfuhrung werden Kuhns Positionen aus ihrem philosophiehistorischen Kontext heraus entwickelt und die wichtigsten Begriffe diskutiert. Die Wirkung von Kuhns Konzeption zeigt sich sodann in der Kontroverse mit Popper, Lakatos und Feyerabend. Abschlieend werden aktuelle Tendenzen der Wissenschaftstheorie mit Kuhn konfrontiert.

ISBN
9783969750308
Kieli
saksa
Julkaisupäivä
12.10.2020