In 13 pointierten Beitragen untersucht dieser Band die unterschatzte Bedeutung der Theaterfeindlichkeit fur die Entwicklung der Theaterkunst und -theorie von der Antike bis zur Gegenwart.Tatsachlich ist die Theaterfeindlichkeit nicht nur ebenso alt wie das Theater selbst und gerade in Phasen der Hochkonjunktur von Theaterkunst und theatraler Aktivitat besonders haufig anzutreffen. An ihren vielgestaltigen Auerungen lasst sich auerdem aufzeigen, dass die Gegner des Theaters nicht selten aufmerksamer und sensibler fur die medialen Eigenheiten, die Effekte und nicht zuletzt die Verfuhrungskrafte des Theaters sind als dessen Fursprecher, und dass sie ihre Einwande pointiert zu artikulieren verstehen.