Im Dialog zwischen der romisch-katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen geht es u.a. auch um die Frage, was ein Okumenisches Konzil ist.Elemente einer Antwort liefern die historischen Quellen. Sie zeigen, wie man vor der abendlandischen Kirchenspaltung das Okumenische Konzil definierte , d.h. welche Eigenschaften eine Kirchenversammlung notwendig haben musste, um als Okumenisches Konzil gelten zu konnen. Was verstand man unter einem Okumenischen Konzil? Weiter: Welche Konzilien galten im Westen als okumenisch und aufgrund welcher Kriterien? Um diese Fragen ordnet der Band noch einige weitere den Hauptgegenstand abrundende Themen an: War Gregor von Nazianz ein Gegner der Konzilsinstitution? Wie prasent ist Augustinus nicht nur auf den okumenischen, sondern uberhaupt auf den kirchlichen Konzilien?