Asthetische Erfahrungsraume sind als Zwischenraume zu begreifen, die sowohl Aspekte des realen als auch des gedachten Raums aufweisen. Die Entgrenzung der Kunste hat im 20. Jahrhundert dazu gefuhrt, dass oftmals unterschiedliche Raumkonzepte innerhalb derselben kunstlerischen Arbeit aufeinandertreffen. Welche Eigenschaften und Potenziale sich hieraus ergeben, ist die Frage, welcher der Band nachgeht. Die Beitrage erortern Raumerfahrungen zwischen An- und Abwesenheit, Selbst- und Weltbezug, zwischen sinnlichem Erleben und gedanklicher Reflexion, zwischen Immersion und Distanzierung. Damit sind sie Ausdruck einer Komplexitat, die nicht nur das Verhaltnis der Kunste untereinander, sondern auch die soziale Lebenswelt auszeichnet, auf die sich die kunstlerische Arbeit heutzutage bezieht.