Das vielschichtige Konzept des Imaginaren erweist sich als weiterfuhrende Kategorie, um die Prasenz und Diffusion religioser Symbole, Weltbilder und Narrative in verschiedenen Medien und gesellschaftlichen Bereichen wie Politik, Wirtschaft, Kunst und Popularkultur einzufangen. Eingesetzt, um die Rezeption und Transformation religioser Referenzen durch Zeit und Kulturen zu fassen, kann das Imaginare verstanden werden als geteilter Fundus von mentalen Bildern und materiellen Gegenstanden, von Ideen, Symbolen, Werten und Praktiken, die zur Produktion von Bedeutung und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen. Im Schnittbereich von soziologischen, politisch-philosophischen und kulturwissenschaftlichen Zugangen zu Religion bietet die interdisziplinare Studie einen intensiven Austausch zwischen theoretischer Diskussion und reichhaltigen empirischen Analysen. Mit Beitragen vonDaria Pezzoli-Ogiati, Ann Jeffers, Anna-Katharina Hopflinger, Paola von Wyss-Giacosa, Natasha O'Hear, Davide Zordan, Natalie Fritz, Marie-Therese Mader, Sean Ryan, Stefanie Knauss, Alexander D. Ornella