Der enneadische Traktat IV 7 (2) ist der erste Versuch Plotins, systematisch uber das Problem der Unsterblichkeit der Seele nachzudenken. Es handelt sich um einen komplexen Text, in dem der Darlegung der plotinschen Lehre ein langer doxographischer Exkurs vorausgeht, der der Widerlegung der Ideen einiger antiker philosophischer Schulen (Aristoteles, Epikur, Stoiker, Pythagoraer) gewidmet ist. Die Probleme, die der Traktat aufwirft, werden in diesem Band aus einer interdisziplinaren Perspektive behandelt: Historiker des antiken Denkens und des Neuplatonismus, Religionshistoriker, Historiker der spatantiken Kultur und klassische Philologen treffen sich auf diesen Seiten, um einen der anregendsten Texte, die uns Plotin hinterlassen hat, aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Mit Beitragen vonDr. Andrea Araf, Prof. Luca Gili, Dr. Claudia Lo Casto, Dr. Alexandra Michalewski, Prof. Giulia Sfameni Gasparro, Prof. Mauricio Pagotto Marsola, Dr. Gheorghe Pascalau, Prof. Eleni Perdikouri, Prof. Federico Maria Petrucci, Prof. Chiara Ombretta Tommasi und Dr. Francesco Verde.