Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 1,3, DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Zentrale (Fachbereich Recht), Veranstaltung: Internationales Wettbewerbs- und Urheberrecht (Master Wirtschaftsrecht), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Suche nach einem Impfstoff bzw. Medikament zur Eindammung des Corona-Virus hat nun in Deutschland und auf der ganzen Welt oberste Prioritat. Doch inwieweit lassen sich im Zuge der Forschung im Bereich von Arzneimitteln und Medizinprodukten geistiges Eigentum und gesellschaftliche Notlage vereinbaren? Ist Patentschutz in Zeiten des Coronavirus sinnvoll und gibt es ihn? Wo liegen die Probleme und rechtlichen Grenzen, insbesondere im Infektionsschutzgesetz sowie im Patentgesetz?Diese Seminararbeit wird sich mit genau diesen Fragen beschaftigen, inwieweit Patentschutz in Zeiten des Corona-Virus moglich ist und ob geistiges Eigentum auch in einer gesellschaftlichen Notlage greift. Dabei wird im Rahmen der Arbeit explizit auf den 5 Abs. 2 Nr. 5 IfSG sowie den 24 PatG eingegangen. Im weiteren Verlauf werden mogliche Problematiken der beiden Gesetze beleuchtet. Dabei wird auch auf die aktuellen rechtlichen Anderungen im Zuge des Gesetzes zum Schutz der Bevolkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite eingegangen. Auswirkungen und Folgen sollen dabei genauso untersucht werden wie aktuelle Beispiele und Meinungen zu dieser Problematik. Am Ende soll die Frage nach der Moglichkeit von Patentschutz in Zeiten der Corona-Krise gestellt werden, auch uber die Grenzen hinaus sowie ein moglicher Ausblick auf die Zukunft und eine abschlie ende Zusammenfassung gegeben werden.