Das Open Justice-Konzept ist weithin als Bestandteil der Rechtsstaatlichkeit anerkannt und ist fur das Funktionieren demokratischer Gesellschaften unerlasslich. Grundlegend fur die Norm ist die Einbeziehung der Offentlichkeit bei gerichtlichen Verfahren. Im Zeitalter der Informationstechnologie, digitaler Medien und der Transformation dessen, was als Offentlichkeit definiert werden kann, stellt sich die Frage nach der Offenheit neu:Welche Rolle spielen Gerichte angesichts der zunehmenden Privatisierung von Rechtsprechung? Wie ist das Spannungsverhaltnis von Offenheit und populistischer Bewegungen zu bewerten, die die Unabhangigkeit der Justiz zu untergraben drohen? Die Autorinnen und Autoren bieten neue Ansatze fur Open Justice in Zeiten des Wandels.