Der erste Band von Döblins monumentalem Romanwerk über die deutsche
November-Revolution erzählt von den ersten beiden Wochen nach der Ausrufung der Weimarer
Republik. Im Zentrum der Handlung steht der Altphilologe Friedrich Becker, der, vom Ersten
Weltkrieg tief verstört, nach dem Sinn seines Lebens und der Möglichkeit dauerhaften Friedens
fragt. Ihm gegenübergestellt ist der konservative Dramatiker Erwin Stauffer: ein egozentrischer,
politisch gleichgültiger Bildungsbürger, der gerade wegen dieser Gleichgültigkeit mitschuldig an
der politischen Lage ist.