Durch die Verbesserung der Leistungsf higkeit von Computern hat sich die Molek lmodellierung zu einer leistungsstarken Technik in der computergest tzten Chemie entwickelt, deren praktischer Nutzen stetig zunimmt. Derzeit k nnen wir mithilfe effektiver Algorithmen und leistungsstarker Prozessoren Systeme mit Tausenden von Atomen ber mehrere Mikrosekunden simulieren. Die Balance zwischen Rechenaufwand und zuverl ssigen Ergebnissen zu finden, bleibt jedoch eine Herausforderung. Zwei allgemeine Ans tze helfen uns, das Verhalten dieser Systeme aufzudecken: Quantenmechanik und Molekulardynamik-Berechnungen. Die Molekulardynamik (MD) untersucht die Bewegung einer Gruppe von miteinander wechselwirkenden Atomen, Molek len oder Partikeln. MD kann experimentell beobachtbare Gr en aus der Dynamik des Systems extrahieren, indem sie die Bewegung des Systems untersucht.