
Meritokratie als Legitimationsprinzip
Zur Beziehung zwischen Bildung und Akzeptanz sozialer Ungleichheit werden zunächst zwei konträre Thesen aufgestellt: Einerseits sollten höher Gebildete infolge erweiterter kognitiver Fähigkeiten kritischer gegenüber sozialer Ungleichheit sein, andererseits ist zu erwarten, dass höher Gebildete – die mit größerer Wahrscheinlichkeit zu den privilegierten Sozialschichten gehören – aufgrund eigener positiver Erfahrungen mit der Ordnung sozialer Ungleichheit diese stärker akzeptieren. Im Zentrum der empirischen Untersuchung stehen Analysen zu zeitlichen Entwicklungen unter simultaner Berücksichtigung von Kohorten-, Perioden- und Alterseffekten.
- Alaotsikko
- Die Entwicklung der Akzeptanz sozialer Ungleichheit im Zuge der Bildungsexpansion
- Kirjailija
- Andreas Hadjar
- Painos
- 2008 ed.
- ISBN
- 9783531156293
- Kieli
- saksa
- Paino
- 310 grammaa
- Julkaisupäivä
- 24.4.2008
- Kustantaja
- Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
- Sivumäärä
- 285